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Ausflulgsziele/Sehenswürdigkeiten

2. Oberland

Das Oberland

Das Oberland schließt sich östlich des Weichseltales an. Es reicht im Süden bis nach Neidenburg, Ostpreußens Südgrenze.
Von der bereits westpreußischen Stadt Elbing starten wir mit einem kleinen Schiff und fahren durch den Drausensee in den Oberlandkanal.

Die Fahrt durch den Drausensee, ein Naturschutzgebiet besonderer Art, wird für uns zu einem besonderen Erlebnis. Wir fahren vorbei an weiten Seerosenfeldern und können die hier lebenden Vogelarten beobachten.
Mit der Einfahrt in den Oberlandkanal, der durch Wiesen und Felder führt, setzt sich das Naturschauspiel fort.
Im weiteren Verlauf der Fahrt erleben wir weltweit eine einmalige Technik zur Überwindung von Höhenunterschieden. Anstelle von sonst üblichen Schleusen wurden hier im Jahre 1860 nach Plänen des Königlichen Baurates Steenken aus Königsberg mit einem Kostenaufwand von 5,5 Millionen Goldmark fünf sogenannte
Geneigte Ebenen, auch Rollberge genannt, gebaut. Ausschließlich mit Wasserkraft angetrieben, werden die Schiffe auf Schienen über die Höhenunterschiede gezogen.
Die nachfolgenden Bilder vermitteln Ihnen über unseren Schiffsausflug besonderer Art einige Eindrücke:

< Drausensee >

< Geneigte Ebenen - Rollberge >

Wir beenden unsere eindrucksvolle Schiffsreise am letzten Rollberg und werden von hier von unserem Bus abgeholt.
Auf der Rückfahrt in unser Quartier in Elbing bietet sich noch die Gelegenheit, die Wallfahrtskirche Dietrichswalde und den Geburtsort von Johann Gottfried Herder in Mohrungen zu besichtigen.

Das Dorf Dietrichswalde liegt westlich von Allenstein. An einem Baum außerhalb des Ortes soll im Jahre 1877 mehreren Gläubigen, besonders Kindern, die Jungfrau Maria erschienen sein. Viele Menschen strömten zu dieser Stelle. So entstand der Wallfahrtsort, jetzt in Polen neben Tschenstochau der bedeutendste Wallfahrtsort der Marienverehrung. Die neue stattliche Kirche wurde nach Plänen des Paderborner Diözesanbaumeisters Güldenpfennig im romanisch-gotischen Stil errichtet.
Dietrichswalde war und ist bis heute ein vielbesuchter Wallfahrtsort.

Wallfahrtskirche Dietrichswalde

In dem durch den Ritterorden im Jahre 1280 gegründeten Städtchen Mohrungen wurde im Jahre 1744
Johann Gottfried Herder geboren, wo sein Vater Lehrer, Kantor und Küster war. Sein Studium absolvierte er an der Universität Königsberg und wirkte später in Bückeburg und Weimar als Dichter, Theologe, Sprach- und Literar- und Geschichtsphilosoph. Sein Hauptwerk "Ideen zur Philosophie der Geschichte der Menschheit" entstand 1774. Auf einer Bronzetafel wird Herder als "Großer deutscher Philosoph und Freund der Slaven" gewürdigt.

Mohrungen

Herder-Denkmal

Mit der Beschichtigung des Geburtshauses Herders in Mohrungen schließen wir die Ausflüge im Oberland ab und kehren in unser Hotel in Elbing zurück.

Wir wenden uns nun dem Gebiet des Ermlandes zu.

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