TOLKEMIT

Die Kleine Stadt am Frischen Haff

Tolkemiter Nachrichten

A k t u e l l e s

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Tolkemiter Nachrichten
Ausgabe: 36 Weihnachten 2007

Redaktion: Leo Lindner, Rotbergkamp 7 - 21079 Hamburg, T. 040/7637029
Tolkemit im Internet: Unsere Internet-Adresse lautet: www.tolkemit-online.de oder www.tolkemit.com
Hier sind unter "
Aktuelles" die neuesten Informationen über Tolkemit zu finden, die von Helmut Lingner, Vellmar, eingestellt werden.
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Liebe Leser!
Die Tolkemiter Nachrichten erscheinen immer zum Jahresende mit wichtigen Informationen aus der Heimat.
Über das "Schlabbertreffen" und andere Ereignisse wird gesondert berichtet.

In der heutigen Zeit ist es üblich, wenn schon, dann meistens über das Medium "Internet" zu berichten. Auch wir sind im Internet sehr gut vertreten! Über die obige Adresse hält Helmut Lingner alles Interessante aktuell bereit. Also wer will, kann weltweit auf die obige Adresse zugreifen. Alle älteren Teilnehmer, die nicht im Internet surfen können, sollen Kinder, Enkel oder Bekannte bitten, gelegentlich einen Ausdruck von unserer Hotline, auch teilweise, abzurufen.
Was nun aber, wenn man weder die ERMLANDBRIEFE noch die ELBINGER NACHRICHTEN lesen kann und auch keinen Zugriff auf die Nachrichten im Internet hat? Dann bleiben nur diese TOLKEMITER NACHRICHTEN.

Heimatfahrten 2007
Diese Fahrten waren bereits rechtzeitig, auch in dem EB und den EN und durch diesen Brief sowie ausführliche Gespräche angekündigt worden. Es ist aber nicht mehr wie früher, daß immer mehr Teilnehmer als Bus-Plätze vorhanden sind. Unsere Tolkemiter und Freunde werden älter und weniger. Auch fühlen sie sich oft für eine solche Fahrt nicht mehr fähig. Auch die finanziellen Mittel reichen nicht immer, um eine gewünschte Fahrt mitzumachen.
Die Busfahrten mit der Firma Busche vom 6.6. bis16.6.2007 von Nettetal nach Frauenburg (Helma Schmitz) und vom 16. bis 26.6.2007 über Hamburg und Stolpmünde nach Elbing (Leo Lindner) fanden wie vorgesehen statt.
Über diese Reisen habe ich in Elbinger Nachrichten und Ermlandbriefe wie folgt berichtet:
"Für die Tolkemiter war der Juni ein besonderer Monat. Gleich zwei Busse starteten mit dem Ziel, bekannte Stationen in der alten Heimat aufzusuchen. Zuerst machten sich die Tolkemiter aus Nettetal auf die Reise in das Hotel Kopernik in Frauenburg. Hier haben schon mehrere Gruppen vom Niederrhein in den letzten Jahren ihr Quartier bezogen. Neben vielen Tagesausflügen in die weiteren und näheren ost-westpreußischen Gebiete stand natürlich Tolkemit im Mittelpunkt. Einige der Teilnehmer haben sogar mehrmals unser altes Heimatstädchen aufgesucht. Wie schon obligatorisch, stand der Kirchgang an erster Stelle. Ein frohes Beisammensein mit einem herzhaften Fischimbiß von unserem Freund Jan Jablonka organisiert, mit Musik und Tanz, ließ die Herzen höher schlagen. Mit guten Erinnerungen wurde am 15.6. die Heimreise über Stettin angetreten.

Die zweite Gruppe startete in östliche Richtung über Berlin, Stettin nach Stolpmünde In einem neuen 4-Sterne Hotel (gute Auswahl von der Firma Busche) blieb diese Gruppe im Ostseebad drei Nächte. Von hier folgten Ausflüge nach Klucken, Leba, Lonske-Düne und Schiffahrt auf dem Leba-See. Weiter ging es über Hela mit dem Schiff nach Gdingen und für sechs Nächte nach Elbing. Von hier aus wurden die bekannten Ausflugsziele Zoppot, Oliva, Danzig, Kahlberg, die Rollberge, Marienburg und Frauenburg (mit Dom und Abend-Fischessen) aufgesucht. Im Mittelpunkt aber stand auch hier der Besuch der Heimatstadt Tolkemit und darin die Pfarrkirche St. Jakobus. Schon bei der Ankunft wurde die Gruppe vom neuen Pfarrer Slawomir Szczodrowski zur Hl. Messe empfangen. Nach dem Gottesdienst trat der Pfarrer mit seinem Kaplan zu den Gläubigen zum Gruppenfoto. Auch beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit Imbiß waren der Pfarrer mit seinem Kaplan Gäste der deutschen Tolkemiter, so wie das auch bei den Nettetalern zehn Tage vorher gewesen war. Es war eine fröhliche Feier mit Gesang. Als Besonderheit konnte die Gruppe vier frühere Meßdiener mit Franz Funk, Hermann Funk, Leo Lindner und Christoph Schmidt aufbieten.
Mit dem noch jungen Pfarrer hat die Gemeinde in Tolkemit einen guten Seelsorger erhalten. Noch ist vieles an Kirche, Friedhofskapelle und Pfarrhaus (Gemeinderaum) zu tun. Der Pfarrer hat sich schon sichtbar an seine Aufgaben gemacht. Soweit möglich, sollte man ihn in seinem Tatendrang unterstützen, wie es die beiden Gruppen taten.
Sollte das Bedürfnis bestehen, den Pfarrer in Tolkemit bei seinen Arbeiten zu unterstützen, kann man Überweisungen an mich zur Weiterleitung richten.
Für die Teilnehmer beider Gruppen war es ein beglückendes Gefühl, in der Heimat zu sein und den Erinnerungen an eine schöne Zeit dort nachgehen zu können. Für einige Reiseteilnehmer beider Gruppen war es sicherlich die letzte Reise nach Tolkemit, ihrer Heimatstadt. Deshalb fiel der Abschied dieses Mal besonders schwer.

Heimatfahrt 2009
2008 wird es keine Heimatfahrten geben. Der bisherige Kreis der Teilnehmer ist im Verlauf der Jahre immer kleiner geworden und wurde durch die "Jungen" nicht ergänzt. Interessenten bitte bei Helma Schmitz in Nettetal anfragen.

Zweites Schlabbertreffen in Kaldenkirchen
Am 11.8.2007 fand das 2. Schlabbertreffen in Kaldenkirchen bei gutem Sommerwetter statt. Es wurde eine gute Tradition fortgesetzt, denn von den insgesamt 34 Schlabbertreffen wurden 32 Vorgängertreffen in Luhdorf/Pattensen durchgeführt. Helmut Lingner schildert in seinem Internetbeitrag den genauen Verlauf mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Clelmens, über den Besuch der vor 5 Jahren eingeweihten Tolkemiter Straße und den Verlauf des Treffens mit etwa 100 Tolkemitern und Freunden. Im Lokal "Zur Mühle" wurde geschlabbert, getanzt und gesungen. Die Organisatoren Helma Schmitz, Maria Engels und der Pfleger unerer Erinnerungsstätte an der Tolkemiter Staße Josef Semnet wurden geehrt.

Ermland/Heimattreffen
Tolkemiter die zur Wallfahrt der Ermländer am 6.5.2007 nach Werl gefahren waren berichteten, daß die abnehmende Zahl der Teilnehmer sich auch in diesem Jahr fortgesetzt hat. Was war das früher für ein großes Erlebnis! Aus ganz Deutschland reisten die Menschen mit der Bahn und Bus an. Für die Treffen der einzelnen Orte gab es kaum Platz zum Essen und Schlabbern. So ist die Zeit. Die alten Ermländer sterben weg und die Jungen kommen nicht!

Ähnlich verhält es sich bei der Wallfahrt nach Kevelar. Durch die unmittelbare Nähe gegeben, kamen etwa 40 Tolkemiter vom Niederrhein zum Treffen am 12.10.2007. Auch hier waren dieTeilnehmerzahlen in der letzen Zeit für dieses Treffen deutlich rückläufig gewesen. Zumindest für die Tolkemiter aus dem Raum Nettetal gab es große Zufriedenheit darüber, daß eine in Kevelar wohnende Tolkemiterin für eine separate Zusammenkunft Essen und Schlabbern organisiert hatte. So kehrten alle zufrieden zurück.

Es folgen persönliche Gedanken zur Zeit mit einem Rückblick und Ausblick von
Leo Lindner
Rotbergkamp 7 - 21079 Hamburg - Tel. 040-7637029

Liebe Tolkemiter, liebe Freunde Tolkemits!
Gedanken zur Zeit
Das Jahr 2007 ist fast vorüber. Nun stellt sich die Frage, wo ist es geblieben? Die Behauptung, je älter man wird, um so schneller läuft die Zeit, ist falsch. Jahre Monate, Wochen und Tage sind immer gleich. Was nun? Es bleibt nur eine Lösung: Alles kommt uns nur so vor. Wir sind einer Täuschung aufgesessen. Na ja!
Ein Phänomen von großer Bedeutung ist doch zu vermelden. Es betrifft hauptsächlilch alle alten Menschen, die von Renten leben, also fast uns alle. Es ist festzustellen, daß alle seit der Einführung des Euro nur die Hälfte der Rente erhalten, dafür aber inzwischen gleich Preise wie zu DM-Zeiten bezahlen. Da die Renten fast gleich bleiben, sind sie die eigentlichen Verlierer. Sie haben mit vielen Milliarden € den "sogenannten" Aufschwung bezahlt! Das ist Betrug an den Schwächsten im Staat! Alle Hinweise auf Markt, Globalisierung und Wettbewerb der so sozial glatten Politiker klingt wie Hohn.
Alle Parteien tragen dafür die volle Verantwortung und gehören dafür bestraft. Was interessiert es uns, wenn wir den Bedarf an Milch oder anderen Produkten in China oder anderswo auf der Welt mit höheren Preisen als bei uns bezahlen müssen. Unsere Volksvertreter sollten immer beim Betreten des Bundestages den Vers "Ich arbeite zum Wohle des Volkes" laut aufsagen, damit sie an die Pflichten erinnert werden und nicht nur in Talkrunden als Sonderdarsteller erscheinen. Kurz um, sie sollten hören, was das Volk denkt und nicht vergessen: Ohne die Stimmen der Alten würden viele von ihnen im Regen stehen!

Rückblick - Ausblick
Sobald sich das Jahresende nähert, gehen die Gedanken für alle in Tolkemit Geborenen in Richtung der alten Heimat. Nach so langer Zeit ist die Erinnerung und die Sehnsucht nach dem kleinen Städtchen am Frischen Haff ungebrochen. Besonders bei den alten Tolkemitern besteht ein dringendes Wissensbedürfnis um alles, was sich in dem ihnen vertrauten Tolkemit tut.
Wer sich im letzten Jahr nicht privat oder mit einer Busreise in die alte Heimat aufgemacht hat, ist auf die Berichte in den EN oder EB oder auf Erzählungen angewiesen. Die Schilderungen sind natürlich alles nur Momentaufnahmen, so wie man eben einen Eindruck im kurzen Vorübergehen gewinnen kann. Genauere Informationen, die zu einer Beurteilung über die Sachlage, Land und Leute führen können, sind aus den verschiedensten Gründen kaum möglich. Für alle, die nochmals in die alte Heimat und nach Tolkemit möchten, empfehle ich eine Busfahrt mit den Tolkemitern, was aber erst 2009 möglich sein wird.
In den letzten 20 Jahren bin ich regelmäßig per Bus mit der Firma Busche nach Tolkemit gekommen. In dieser langen Zeit habe ich reihenweise Bürgermeister kennengelernt. Mir sind aber kaum Maßnahmen aufgefallen, die als Wohltaten für die Menschen und die Stadt angesehen werden können. Manche Verantwortliche hatten große Pläne, aber bis auf einen toll ausgebauten Hafen (ohne Schiffe) ist Sichtbares kaum festzustellen. Wie schon früher berichtet, gibt es schon manchmal durch eigene Initiativen sowohl Neubauten als auch deutliche Verbesserungen von Altbauten. Wenn aber die Infrastruktur nicht deutlich verbessert wird, die Fabriken wieder Arbeitsplätze anbieten und auch Schiffe den Hafen anlaufen, wird sich Tolkemit zu einer reinen Schlafstadt entwickeln. Da auch die Fischerei durch Überfischung fast zum Erliegen gekommen ist, gibt es keine Arbeitsplätze am Ort. Vielleicht wird Tolkemit mit seiner schönen Landschaft ein reines Erholungsgebiet in einem Naturschutzgebiet?

In den letzten 30 Jahren sind durch unsere Fahrten nach Tolkemt eine ganze Reihe von Bekanntschaften oder gar Freundschaften zwischen den alten und neuen Tolkemitern entstanden. Es ist alles viel lockerer geworden. Wir fotografieren wann und was wir wollen und gehen jeden Weg in Tolkemit ohne eine Bevormundung.
Die Beziehungen zur Verwaltung konnten sich durch die vorher beschriebenen Umstände leider nicht entwickeln. Deshalb haben wir die Zusammenarbeit mit den Pfarrern der St. Jakobus Gemeinde gesucht. Da uns das Wohl "unserer" Kirche besonders am Herzen liegt, hat sich die Gemeinschaft der Tolkemiter in Deutschland an verschiedenen Projekten, wie - Kleiner Turm, Kirchendach, Relief, Altarkreuz, Kirchenbänke, Friedhofzaun - zur Erhaltung der Pfarrkirche beteiligt. Wenn man in den Vorraum der Kirche kommt, findet man dort aber auch an andere Stellen Hinweise auf unsere Spenden. Heute danke ich besonders allen Tolkemitern, die einen Geldbetrag zur Verfügung stellen. Wir fanden bei den jeweils amtierenden Pfarrern gute Partner, die unsere Spenden sorgfältig verwandt haben, was wir anläßlich unserer Besuche bestätigt fanden.
Seit meinem ersten Aufenthalt im Jahre 1986 in Tolkemit habe ich die Pfarrkirche, d.h. "onse Kerch" erst richtig lieb gewonnen. Erst wenn man sich in Tolkemit in eine Kirchenbank setzt, ist man in der Heimat angekommen. Hier kann man in gewohnter Umgebung seinen Gedanken nachgehen. Man kann beten, weinen und sich an vieles rückblickend erinnern, was das Leben in der Heimat betrifft. Hier sollte man sich für einen Aufenthalt aber etwas Zeit nehmen und sich umschauen. Es ist alles so wie früher, als wäre man garnicht weggewesen. Der Hauptaltar, die Seitenaltäre, das Taufbecken, die vielen Statuen, die Freskenmalerei, der Kreuzgang, die Orgel und die vielen schönen Fenster. Nicht zu vergessen der Beichtstuhl, wo man, falls erforderlich, die "Missetaten" beichten konnte und die Absolution erhielt. Weiteres über die Kirche und den neuen Pfarrer unter: Tolkemiter Nachrichten.

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Ein Haus voll Glorie schauet / Weit über alle Land,
aus ewgem Stein erbauet / Von Gosttes Meisterhand,
Gott, wir loben Dich / Gott, wir preisen Dich,
O, laß im Hause Dein / Uns all geborgen sein.

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Herzliche Grüße senden wir an alle Tolkemiter und Freunde in alter Verbundenheit. Wir haben uns bemüht, die Erinnerung an Tolkemit in Wort und Schrift auch im vergangenen Jahr wachzuhalten.
Wir wünschen für eine besinnliche Adventzeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und gute Gesundheit in 2008.

Gretel und Leo Lindner

Tolkemiter Nachrichten - 2007 Seite 3

Die "Tolkemiter Nachrichten" sind auch in diesem Jahr eine Mischung von Altem und neuem Alten und Berichten aus der Gegenwart, also "Tolkemiter Allerlei" Einen besonderen Stellenwert soll dabei das "Tolkemiter-Platt" haben. Es gibt noch vieles über Tolkemit zu berichten, packen wir es an!

Tolkemiter Platt
En de letzte Joahr hew emma e bätge Tolkmitta Platt en mienen Breef opjenohme. Wie wulle man nich vagehte, dat en Tolkmit egentlich bet toletzt mea Platt-wie Hochdietsch jesproke wurd. Wat es dat nu egentlichdit platt? Nu, freejer hewwes ewerall en Dietschland e Dialekt jesproke. Un längs vonna Küst von Nord- un Ostsee wea dat nu von Holland bet ent Baltikum de Nedderdietsch Sprok. Un dee wea nu noch en vaschiedne Dialekte undadeelt. Doa kunn een Derp disse un dat nevean glieks e andret Dialekt spräke.
Dat Plattdietsche en Tolkmitt, had sick ewa Johrhunderte to eenem besondre Tolkmtter Dialekt jeformt. Doa keeme to allem uck e bätge watetem ostpreußische un ermlänsche dato. Un dat allet tosome wea nu dat Tolkmtter Platt. Manchet mol wurd doa all jefrocht: es dat ewahaupt Platt wie ju je undrenanda vatelle un spräke?
Nu wull eck mol wedder versicke, onse eegentliche Sprok, dat Tolkmitter Platt e bätge en Erennerung to bringe.
Wat säd de Mutta tum Jung, dee e halvet Joahr en Hamburch jewese wea un nu bloß Hochdietsch am vatelle wea: "Jung red Platt, sons kann eck de noch vastohne". Un wenn dat nich helpe deed: "Jung red dietsch met mie!"
De Norddietsche singe bie sowat: "Mien Gott hee kann keen Plattdietsch mehr un hee versteiht ons nich".

Wat ewa de Ickenomes!
Doamet wie ons wedda good vastohne kenne, nu tom lehre e bätge Tolkmitter Platt. Et es ne Jeschicht ewa de Tolkmitter Icknomes (Eigennamen) dee von Hanna-Liedke-Gehrmanns Mieche (Kaminski) un Döhrings Agnes (Ehlert) biem Schlabbertreffe väejetroge wurd:

Wea kennt noch von ju de Icknomens von de Tolkmitter Famillje? Von den geef et e Hupe, uck e Barch bi ons tus.
Doa were earscht mol de Wulfe. Eener wea de Heckwulf, un nu wieda, de Harder-Wulf, de Zegarre-Wulf, de Hamburger-Wulf, de Sylvester-Wulf, de Karl-Wulf, de Scheppa-Wulf, de Kaninske-Wulf, de Deschla Richard-Wulf. Denn wea noch de Fleescha-Wulf, de Ferdinand wea de Ole-Wulf un de Franz wea die Junge-Wulf en na Herregass. De Leo-Wulf wea de "Niewelta", un wea kennd nich en Lehrer-Wulf? Dee drunk so geere eenen un wie Scholratzke hewwe noa Schol met em so allahand Wippkes gemokt.
De veanehmste Ickenomes hade de Splieth`s. Doa gev et en Admerol-Splieth, en Grafe-Splieth. Doa wea uck noch de Jeckat-Splieth, de Koschke-Splieth. un ne Witwe-Splieth un Bruno-Splieth, de grote Segler.
De Trautmänner were uck jesegnet. De Ernst wea de Kaisa-Trautmann, de Richard wea de Ducka-Trautmann. Denn were nochde Siedler-Trautmann, Trautmann am Sand, Trautmann anna Grettmehl on noch e Hupe Traumänner dee keene Icknome hade.

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