Fortsetzung Tolkemiter Nachrichten - Weihnachten 2007- Zur Seite 1

Icknomes - Fortsetzung
De Ehme hade uck ähre Nomes. Doa weere die Schäps-Ehm, de Bartel-Ehm, de Temmamann-Ehm on de Peter-Ehm, den se Pellpeter nennde.
Carolusse gev et en Tolkmitt uck. De Dellmann-Carolus, de Paul-Carolus, de Herkules-Carolus, de Kroma-Carolus, de Avwascher-Carolus, on de Carolusse Vinzens.
Et gev uck e ganze Hupe Koskowski. De Boltejokob-Koskowski, de Dietschland-Koskowski, de Fescha-Koskowski, de Kohle-Koskowski on enner Muhlegasse de Evert-Koskowski.
von Funks were to nenne: de Zweigebrüder-Funk, de Schole-Funk, de Pota-Funk, de Schwarte-Funk, de Oma-Funk on noch fehle andre Funks.
Dat weere nu bie wiederm nich aller von de Ickenomes, blos e bätge tom übe.

Platt tom vatelle! Ewasett von Nehringsche- ent Tolkmitta-Platt von Lindnasch Leo.
En Liep bie Kullbarch schreev Martha Sperling, Dochta von eenem Fescha im Johr 1934 en Jedicht met em Text em Nehringsche-Platt op. Et geiht nu sie e Leed oda uck e Jedicht väatodräge.

Schlob en, min Kind, min Sennelicht, mok diene Oge to!
Noch weets du nuscht von Sorge nich: Uck nuscht von allem Weh:

De Wind de jult so emmet Hus on bullat anna Fenstalod.
Schlop en, min Kind, min godet du! Et es uck all so spod:

De Glock se schleit nu eenen Schlach de Zeiga wiest op eent.
Mi es so angst, mi es so bang, dien Voda es oppa See!

Et jocht de Storm doll ewa de See. Min Hert dat schleit so sea.
Du schlepst nu en, dien Odem geiht, leewet Kind, Voda se wi nich mea:

De Lomm de drefft so vonnem Wind. Voda steiht un bed und stöhnt:
"O Gott em Himmel, sie met Fru un Kind! Eck si to dissem Dot jewählt":

De Storm de droch dit korte Woard ent Feschahaus, o je!
Vazocht ju nich, wenn frie miene Seel: Ade, ade, ade:

Nu schlepst du seet, mein Sennelicht, hest dine Oges to.
Noch weets du nuscht von Sorge nich, /:uck nich von allem Wleh.




Rudolf (Rudi) Pillukat gestorben
Am 11.2.2007 verstarb Rudolf Pillukat im Alter von 87 Jahren in Dortmund. EN und EB haben darüber berichtet. Heute soll er einen Nachruf auf sein Leben und sein Wirken für Tolkemit erhalten.
Er wurde am 20.7.1919 im Zentrum von Tolkemit am Markt im "Deutschen Haus" geboren und gehörte bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst zu der aufstrebenden Jugend in schwerer Zeit nach dem 1. Weltkrieg. Er besuchte in Tolkemit die Volksschule und von 1930 bis 1938 die Heinrich von-Plauen-Schule in Elbing. Er machte den gesamten Krieg einschließlich Gefangenschaft mit und fand 1948 als Bergmann Arbeit, wurde Bergbauingenieur und Ausbildungsreviersteiger.
Rudi Pillukat war über viele Jahre mit großem Einsatz in mehreren Heimatorganisationen, wie Elbinger Kreisrat, Truso-Vereinigung, Historische Elbing-Sammlung tätig. Das Buch über die "Soldatenstadt Elbing" trägt seine Handschrift. Er war Mitarbeiter der Festschrift "750 Jahre Elbing" und anderer Beiträge für das "Westpreußen-Jahrbuch". Für sein Wirken hat Rudi Pillukat mehrere Ehrungen erhalten.
Seine wesentlichen Aufsätze galten aber seiner Geburtsstadt Tolkemit. Viele in verschiedenen Organen veröffentlichten Beiträge verdanken wir seiner Fähigkeit, auch detailliert historische Vorgänge darzustellen. Er besuchte viele Tolkemiter-Treffen und hielt immer Kontakt zu Tolkemitern aus der Jugendzeit.
Über viele Jahre hatte er mit großen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Am schlimmsten traf ihn der fast vollständige Verlust des Augenlichts. Dieser Zustand zwang ihn vor einigen Jahren zur Aufgabe seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten, was ihn sehr hart traf. Dieser aktive Mann war nun fast auf die Hilfe seiner lieben Frau Gretel angewiesen.
Rudi Pillukat war ein aufrichtiger und verläßlicher Tolkemiter, der sich um seine Geburtsstadt und unsere Heimat verdient gemacht hat.

Prälat Johannes Schwalke A.V.E. i.R. gestorben
Die Ermländer, aber auch die Tolkemiter haben mit dem Tod von Prälat Johannes Schwalke einen großen Freund verloren. Über sein Leben und besonders seine Aufgaben in der Kirche und die stets gepflegte Zusammenarbeit mit den Vertretern aus dem polnischen Ermland wird sicher der "Ermlandbrief Weihnachten 2007" ausführlich berichten.
Die Tolkemiter erlebten Prälat Johannes Schwalke bei vielen Veranstaltungen und Wallfahrten der Ermländer. Ein besonderer Kontakt entstand, als er auf unseren Wunsch den Gottesdienst nach einem unserer großen Treffen in Bad Oynhausen vor vielen versammelten Landsleuten abhielt. Zu meinem Geburtstag am 27.10. erhielt ich mit der Post einen Geburtstagsgruß, der an mich und an alle Tolkemiter gerichtet war, mit folgendem Inhalt:

"Zur Vollendung des 79. Lebensjahres herzliche Segenswünsche!
Die Tolkemiter mit ihrem schönen seemännischen Welt-Selbstbewustsein sind mir in lebhafter Erinnerung. Möge das lange so bleiben! Ihnen ein gutes neues Lebensjahr und gute Gesundheit allen Tolkemitern."

Prälat Johannes Schwalke verstarb am 29.10.2007. Am 29.10., also erst nach seinem Tod, erhielt ich den Brief von ihm. Die Tolkemiter werden ihm eine ehrendes Andenken bewahren und sie sind stolz, daß er noch kurz vor seinem Tod an sie dachte. Seine Segenswünsche an alle Tolkemiter gebe ich hiermit weiter.

Dekan Anton Poschmann gestorben
Unter der Überschrift "Ein Besuch bei Dekan Anton Poschmann" habe ich 1990 einen Artikel über diesen Tolkemiter geschrieben. Damals waren meine Frau und ich zur Kur in Bad Krotzingen und nutzten die Gelegenheit, Tolkemits bekannte Töpferfamilie Seeger zu besuchen, die nach dem Krieg aus Dänemark kommend in Heitersheim gelandet waren. Da die Eltern schon verstorben war, galt der Besuch der Geschwister Ulla und Anni. Wie bei solchen Besuchen üblich, wurden uns alte Fotos gezeigt, um evtl. meine Tolkemit-Sammlung zu ergänzen. Nutznießer waren einige Tolkemiter, die damit in Besitz von seltenen Bildern kamen.
Ich erfuhr außerdem, daß der spätere Apostolische Visitator Ermlands, Prälat Schwalke, als Flüchtling in Heitersheim lebte und dort seine Prämiz feierte. Dieses war damals ein großes Ereignis in der Malteserstadt und war auf Fotos festgehalten.
Beim gemeinsamen Durchblättern fanden wir auch zwei Zeitungsausschnitte über den Dekan Anton Poschmann. Der eine Artikel berichtet von seinem 75. Geburtstag, der zweite von seiem Ableben und den Trauerfeierlichkeiten in Schlatt. Hier wird über einen Tolkemiter berichtet, der nicht nur als Junge zu uns gehörte, sondern der nach dem Krieg schnell Kontakt zu seinen Landsleuten aus dem Ermland und Ostpreußen, aber auch zu seinen Tolkemiter Schulfreunden und Bekannten fand. Er war nach der Flucht in Schleswig-Holstein (Neustadt) untergekommen, wo er auf ein großes Feld von Gläubigen aus der Heimat stieß, die es zu betreuen galt. So hat er auch Tolkemiter Landsleute getraut und beerdigt und so manches Mal auch getröstet und mit Rat und Tat zu helfen versucht. Meine Aufgabe sah ich nun darin, an diesen Tolkemiter, der vor allen Dingen den "Jungen" kein Begriff ist, zu erinnern und zu würdigen, so wie es schon andere früher getan haben. Der Dekan Anton Poschmann ruht auf dem Friedhof des kleinen Dörfchens Schlatt, wo er seine letzten 16 Lebensjahre verbrachte. Als wir davon erfuhren, beschlossen wir, sein Grab aufzusuchen. Das Grab von unserem Anton Poschmann war nicht zu übersehen. Die Gläubigen aus Schlatt haben ihm aus Dankbarkeit ein ehrenvolles Andenken bewahrt. Wir Tolkemiter sollten ebenfalls unseren Änton Poschmann durch einen Besuch am Grab ehren. Schlatt ist zu erreichen über die B 3 durch Bad Krotzingen und über die BAB-Abfahrt Krotzingen.
Anmerkung: Nach einer Rundfahrt durch das Gebiet "Kaiserstuhl" haben meine Frau und ich am 9. September 2007 das Grab von Dekan Anton Poschmann aufgesucht. Es war in einem gepflegten Zustand.

CD mit alten Fotos
CD`s in Sachgebiete unterteilt, mit Aufnahmen aus den Zeiten von dem Beginn der Fotografie bis zu Kriegsende von Elbing, Kadinen und Tolkemit, habe ich zusammengestellt. Es handlt sich um ein Programm, das einen ganzen Tag oder mehrere Abende füllen kann. Interessenten sollten mich anrufen.
Eine Dia-Schau mit Fotos der im Juni 2007 durchgeführten Reise nach Polen in zwei Teilen mit 750 Bildern von Stolpmünde, Hela, Gdingen, Elbing, Tolkemit, Frauenburg, Danzig, Zoppot, Kahlberg, Rollberge und Marienburg kann ebenfalls gegen eine Spende angefordert werdeen.

Herzliche Weihnachtsgrüße
und viel Gesundheit wünscht
der Redakteur und sein Engel

Wir gedenken unserer Toten
Das große Licht

Die wir im Todsesschatten solang gewesen sind
und kein Erleuchtung hatten, in Gottes Sachen blind,
und konnten nichts verstehen, nicht Gnaden, nicht Gericht,
Sehn über und aufgehen anjetzt ein großes Licht

Ein Licht, dadurch wir schauen in Gottes Herz hinein,
daß er im Zuvertrauen der Unsre nun will sein,
ein Licht das heftig brennet in unser Fleich und Blut,
daß sich ein Mensch erkennet und was fürs Sünd er tut,

Ein Licht, das plötzlich fähret tief in der Gräber Nacht
und und den Tod erkläret mit aller seiner Macht,
das uns vor Augen malet, wie nichts sei Welt und Zeit
und wie vor allem strahlet der Glanz der Ewigkeit.
Simon Dach

Schreyer Dr., Vera geb. Fritsch, Herrenstraße 8, 83 Jahre, Müller Kurt, Machandelsteig 8, 79 Jahre, Funk Frieda, geb. Ruhnau Machandelsteig 6, 79 Jahre, Köcher Helene, geb. Trautmann, Gartenstr. 3, 80 Jahre, Gurk Peter, Vorderhaken 50, 60 Jahre, Rosenkranz Maria, geb. Erdmann, 92 Jahre, Klein Frieda, geb. Laws, Hinterhaken 35, 87 Jahre, Schremmer Martha geb. Koskowski, Hinterhaken, 85 Jahre, Dietrich Maria, geb. Göring, Hinterhaken 92 Jahre, Döhring Gerhard, Sudetenstr. 19, 69 Jahre, Hafke Bruno, Fischerstr. 14, 86 Jahre, Matuch Angelika, geb. Klein, 78 Jahre, Zorric Adelheid, geb. Bendrin, Mühlenstr. 15, 80 Jahre, Pillukat Rudolf, Markt, 87 Jahre, Klatt Willy, Herrenstr. 2, 76 Jahre, Lingner Georg, Hafenstr. 1, 77 Jahre, Poschadel Herbert, Sudetenstr., 97 Jahre, Abraham Siegfried, Memeler Stlr. 15, 77 Jahre, Döben Gerhard, Dünhöfer Weg 1, 86 Jahre, Kemkowski Aloys, Neukirch-Höher-Str. , 76 Jahre, Sammrei Frieda, geb. Iffländer, Pappelzeile 2, 79 Jahre, Lingner Ernst Hafenstr.1, Döring Hermann, Vorderhaken 46, 82 Jahre, Schmidt Ludowina, Verderhaken 34, 76 Jahre, Knorre Maria, geb. Harwardt, Elbinger Str. 47, 80 Jahre, Krause Helene, geb. Laws, Hinerhaken 35, 90 Jahre, Schroers Eva, geb. Kreuzer, Herrenstr. 76 Jahre, Zimmermann Anni, Turmstr. 32, 75 Jahre, Zimmermann Alfons, Turmstr. 32, 71 Jahre, Schulz Margareta, geb. Wilttke, Elbinger Str. 25, 85 Jahre, Diegner Frieda, Elbinger Str. 28, 85 Jahre

Dank für Spenden
Für im vergangenen Jahr eingegangene Spenden, die ausschließlich der Tolkemit-Arbeit dienten, danke ich herzlich. Die Beträge werden sorgfältig verwaltet und nur für die anfallenden Kosten verwandt oder zurückgelegt. Eine Ausnahme bildet eine Spende im Juni 2007 an den Pfarrer der Jakobus-Pfarrei in Tolkemit, die dort für dringende Reparaturarbeiten an unserer alten Heimatkirche eingesetzt wurde.

Nicht vergessen!!!
Buch Tolkemit, Geschichte und Geschichten
als Geschenk für Kinder, Enkelkinder oder für sich selbst
bitte bei mir bestellen für nur 10,- €, Tel. 040-7637029.

Kleine Stadt am Haff - Tolkemit

Alle Gassen humpeln zum Hafen, krumm, winklig und schief.
Die buckligen Häuschen schlafen noch nicht, doch ein Gähnen lief
schon müde von ihren lautlos schließenden Türen.

Das Wasser gluckst gegen die Planken, wie es von je getan.
Die Lichter des Tages sanken, Kahn ruft an Kahn.
Die Masten knarren ganz leise, sie spüren das Nahen der Nacht
und der Mond beginnt seine Reise.

Bald schlummert die Stadt. Alle Lampen gehen aus,
nur aus der Kneipe "Haffkrug" fällt ein Schein noch heraus,
Gelächter, Gefluch und manchmal wohl auch eine Weise
der sehnsuchtsvoll süßen Harmonika.

Doch die Nacht ist noch da. Am Hafen brennt einsam eine Laterne,
und droben am Himmel halten die Sterne funkelnd die ewige
befohlene Wacht.

Jahreslosung 2008
Jesus Christus spricht
Ich lebe und
ihr sollt auch leben
Johannes 14,19

Nicht an die Wand drücken lassen
sondern
fröhlich
vorwärts gehen.
Nicht in Schubladen denken,
sondern
neue Horizonte
erschliessen.
Nicht den Glauben verlieren,
sondern
alle Möglichkeiten
ausschöpfen.
Nicht der Tod hat das Sagen,
sondern
das Leben.

Tolkemit nun 60 Jahre ohne Deutsche
Tolkemit ist seit 1947 ohne deutsche Menschen, die hier seit vielen Generationen ihre Heimat hatten. Die Vertreibung aus der heute 710 Jahre alten Stadt Tolkemit war vollzogen! Man hatte etwa 100 Menschen, meistens Handwerker und Fischer zurückgehalten. Sie mußten ihr Können und Wissen an die inzwischen angesiedelten Polen weitergeben. Da alle eine Annahme der polnischen Staatsangehörigkeit ablehnten, wurden sie in die russische Besatzlungszone nach Görlitz ausgewiesen. Die meisten Tolkemiter orientierten sich bald nach dem Westen Restdeutschlands, wo der größte Teil der Bekannten oder Verwandten eine neue Bleibe gefunden hatte.

Polen hat gewählt
Die Menschen in Polen waren von zweimal Kaczynski bedient. Wenn man bei unserem Aufenthalt im Juni 2007 fragte, ob das Verhalten der Regierung ihre Zustimmung findet, sagten fast alle Nein! Nach einigen Eskapaden im In- und Ausland, Steit mit den Nachbarn usw. hatte man genug von dieser Regierung und wählte sich eine neue. Nun soll es der "Demokrat aus Danzig" Donald Tusk richten. Wünschen wir ihm eine glückliche Hand für Polen und ein gutes Verhältnis zum Nachbarn Deutschland.
Bezogen auf die Deutsch-polnische Verständigung kann es auf allen Ebenen nur besser werden. Ansätze dafür können wir schon der Presse entnehmen. So kommt auch im Streit mit Rußland inzwischen Bewegung hinein. Hoffentlich wird auch die Durchfahrt über Pillau/Königsberg in das westliche Frische Haff bald wieder möglich.

Neue Funde in der Neukirch-Höher-Straße
In den beiden letzten Jahren habe ich von Funden in Verstecken im Haus Neukirh-Höher-Straße 12 - 14 berichtet. Hier handelte es sich um Funde bei Renovierungsarbeiten in Nr. 14 der Familie Klatt. Nun wurden im Haus 12 bei Wolter weitere Unterlagen gefunden, u.a. das Seemansbuch von Alfred Wolter und diverse andere Papiere. Besonders interessant ist, welche Schriften für die Jugend noch 1937 von der kath. Kirche verteilt wurden. Außerdem ist bekannt, daß die Familie sehr musikalisch war und Vater und Alfred in Kapellen spielten. Die Gegenstände waren über Leo Splieth und Helma Schmitz zu mir gekommen. Von mir wurden sie an Christa Müller in Kiel als letzte Überlebende der Familie Wolter weitergereicht. Christa war damals 11 Jahre alt und erinnert sich, daß die Mutter Papiere vor dem Einmarsch der Russen verstecken wollte. Aber was und wo wußte sie nicht, da die Mutter niemals mehr darüber gesprochen hat.

Bericht über das Gasthaus "Wiecker Berg"
Über den Gasthof der Familie Riemann habe ich ausführlich in den EN mit Text und Fotos in der Ausgabe Mai 2007 berichtet, einschließlich der Flucht am 4. Februar 1945. Wer mehr wissen will über die Flucht mit Pferd und Wagen bis Pommern der Familien Riemann und Lorenz, kann dieses bei Antonie Schrader, geb. Zimmermann erfragen.

Tolkemiter Geschichte
Die Tolkemiter Geschichte ist uns im wesentlichen durch das Buch von Kerstan "Die Geschichte des Landkreises Elbing" näher bekannt. Seit einigen Jahren ist mir bekannt, daß J.K.Kutschki um 1900, Lehrer in Tolkemit, eine Chronik von Tolkemit nebst Statistik verfaßt hat. Trotz umfangreicher Bemühungen bei Angabe von deutlichen Hinweisen ist es mir nicht gelungen, dieser Aufzeichnungen habhaft zu werden. Die Museen in Frauenburg und Allenstein haben leider bisher bei ihren Nachforschungen keinen Erfolg gehabt. Aber ich gebe nicht auf!

Pfarrei St. Jakobus
Auf einen Brief an den Pfarrer erhielt ich eine Antwort mit einem erfreulichen Inhalt. Pfarrer Szczodrowski, der sich bei uns im Juni vorgestellt und seine Pläne vorgetragen hat, arbeitet bisher erfolgreich in allen Teilen der Gemeinde und Kirche. Er hat nicht nur wesentliche Veränderungen in der Kirche vorgenommen sondern auch im Pfarrhaus und außerhalb des Gotteshauses einiges bewirkt. Seine nächste größere Aufgabe wird die Renovierung der Herz-Jesu-Kapelle sein. Sollten Tolkemiter für diesen Zweck eine Spende leisten wollen, kann diese auf mein Konto erfolgen. Die Weiterleitung erfolgt mit der Auflage, das Geld nur zur Instandsetzung der Abschiedskapelle zu verwenden. Falls Fragen an den Pfarrer gewünscht werden, bitte an mich wenden.

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