TOLKEMIT

Die Kleine Stadt am Frischen Haff

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Tolkemiter Nachrichten
Ausgabe Weihnachten 2013

Redaktion: Leo Lindner, Rotbergkamp 7 - 21079 Hamburg, T. 040/7637029
Tolkemit im Internet: Unsere Internet-Adresse lautet: www.tolkemit-online.de oder www.tolkemit.com
Hir sind stets die neuesten Nachrichten über Tolkemit zu finden, die von
Helmut Lingner, Vellmar eingestellt werden.

Liebe Leser! Die Tolkemiter Nachrichten erscheinen immer zum Jahresende mit wichtigen Informationen aus der Heimat.
Die Grundsätze für die Tolkemiter Nachrichten sind die gleichen wie in den Vorjahren. Hier nochmalsein Hinweis: Wer die Möglichkeit hat, kann über das Internet ebenfalls die Nachrichten auf unserer Hotline anzeigen lassen. Weitere Nachrichten aus Tolkemit, besonders die Geburtstagsliste, findert man in den Ermlandbriefen und dem Westpreußen. Das Wichtigste aber ist, wenn sich Änderungen einstellen an Adressen, aber auchTodesfälle, bitte ich, mir diese direkt mitzuteilen.

Gegenstände ostpreußischer Flüchtlinge gesucht:
Im Hamburger Abendblatt erscheint im November ein Beitrag mit folgendem Text:
Das "Ostpreußische Landesmuseum" ruft nach Hilfe. Die Wissenschaftler suchen Stücke für eine neue Sammlung, die ab 2014 in dem erweiterten Haus zu sehen sein sollen. Als weltweit einziges Museum widmet sich die Lüneburger Einrichtung einzig und allein der Bewahrung, Erforschung, Erinnerung und Vermittlung des ostpreußischen Kulturerbes.
1987 eröffnet, wird das Haus jetzt erweitert und modernisiert. Die Dauerausstellung wird ab 2014 um fast 50 % vergrößert. Was geschah nach 1945 mit den Vertriebenen und was passiert heute in Ostpreußen?
Für die künfige Dauerausstellung sucht das Museum nun nach originalen Objekten, die an den Verlust der Heimat, die Ankunft im Restdeutschland und die Integration der Flüchtlinge und Vertriebenen erinnern.
Wer Gegenstände, Dokumente, Fotografien oder persönliche Erinnerungsstücke dem Museum zur Verfügung stellen möchte, der melde sich. Es können Dinge sein, die nach der Flucht das Leben in der neuen Umgebung erleichtert haben. Militärgerät zum Beispiel, das für Haushaltszwecke umgebaut wurde, Möbel oder Kleider, die alltäglichen Dinge eben, die Erinnerungen an Schule, Weihnachtsfeiern und dem neuen Leben im Zufluchtsort.
Adresse: Dr. Eike Eckert ist zuständiger Wissenschaftler und für die Einrichtung der neuen Abteilungen zuständig. Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg, Ritterstr. 10, Telefon: 0431-7599524 oder über E-mail e.ecker@ol-lg.de
Sollten noch Leser dieser Zeilen über Gegenstände aus beschriebenen Zeiten verfügen, wären sie bestimmt bei den Lüneburgern gut aufgehoben. Die meisten Dinge sind nach den Jahren seit Kriegsende wohl vernichet, weil sie ausgebraucht waren. Bitte nachsehen und falls möglich an die Erhaltung unseres Kulturgutes mitwirken.

Wille (Bill) Funk sucht Verwandte aus Tolkemit!!!
Die Geschichte von Bill Funk, der extra aus Australien nach Deutschland zu einem Freund ka, um evtl. eine Spur seiner Vorfahren zu finden, ist ist ziemlich lang. Deshalb hier das Wesentliche: Meine Mithilfe bei der Suche bei den Tolkemitern mit dem Namen Funk war bisher erfolglos, da ich bei meinen Recherchen auch nicht alle noch lebenden Funks erreicht habe. So bitte ich um die Aufmerksamkeit aller Tolkemiter, die mit dem Namen Funk im Zusammenhang stehen, um Unterstützung.
Sicher ist es schwer, nach langer Zeit Auskünfte zu erlangen über Fakten, die mehr als 100 Jahre zurückliegen. Aber wir sollten nichts unversucht lassen, um unserem Tolkemiter in Australien zu seiner verwandschaftlichen Verbindung zu verhelfen.
Beginnen wir mit Ferdinand Funk. Er wurde 1859 als eines von fünf Kindern des Töpfers August Funk in Tolkemit geboren. Mutter war Katharina geb. Feldkeller. Ferdinand Funk ging, da die Entfaltung für einen jungen Mann in Tolkemit gering war, um 1880 nach Berlin und wurde Reichspost-Angestellter. Er hatte in dieser Gründungszeit ein bewegtes Leben Berlin. Sein Engagement für die Verbesserung und Sicherung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten der Reichspost brachten für viele Nachteile, da zur damaligen Zeit die Gründung eines "Verbandes Deutscher Postassistenten" mit deutlicher Beteiligung von Ferdinand Funk nicht gern gesehen wurde. Schließlich wurde Funk Verbanddirektor und blieb es bis zur Weimarer Republik. Er lebte die Zeit in Schöneiche bei Berlin. Details über seinen Werdegang können bei mir erfragt werden.
Nun zum Sohn Walter von Ferdinand Funk: Er ging nach Hamburg und besuchte hier 1909 die Seemannschule, gelangte als Schliffsjunge mit dem Viermaster "Wandsbek" nach USA und kehrte nie mehr nach Deutschland zurück. Er gelangte später nach Australien.
Bill Funk (William), Sohn von Walter Funk aus Australien war nun mit seinem Sohn Charles (Urenkel von FF) in Deutschland auf der Suche nach Spuren seiner Vorfahren. Wir trafen uns in Hamburg. Bill Funk und Sohn Charles reisten auch nach Tolkemit. Intensive Gespräche in der Gemeinde und dem Pfarramt erbrachten keine neuen Erkenntsnisse. Als Farmer und Kenner der Botanik besuchte er die 1000jährige Eiche in Kadinen. Hier sammelte er fleißig Eicheln, die er zur Aussaat nach Australien mitnahm. Wer kann helfen; wer kennt evtl. weitere Vorfahren/Verbindungen zu den beschriebenen Funks. Einen Hinweis auf eine Tolkemiter Lomme unter Segel auf dem Haff zeigte Bill Funk als Foto Er besitzt aus dem Nachlass seines Vaters ein Oelbild davon. Ist das ein Hinweis auf Tätigkeiten in der Tolkemiter Schiffahrt? Für Rückfragen bitte ich um Anruf

Weitere Meldungen
Auch in diesem Jahr werde ich auf einer separaten Seite die Entwicklung in Tolkemit bezogen auf das letzte Jahr in Bildern darstellen.
Die Zeiten, als mehrere Busse gleichzeitig nach Tolkemit auf Heimatfahrt gingen, ist längst vorbei. Heute sind es fast nur noch Einzelreisende, die eine Fahrt in die alte Heimat unternehmen. Eine Ausnahme sind die spezliell auf Elbing und den Kreis ausgerichteten Busreisen vom Vorsitzenden des Heimatkreises Tolkemit, Herrn Kuhn, anzusehen.
Vom 22.- 31.8.2014 erfolgt eine Busreise der Firma Busche über Masuren nach Elbing unter dem Motto "Wir zeigen uns unsere Heimat". Wer mitfahren möchte, bitte Herrn Kuhn unter 04402-1726 anrufen.
Ein Elbingtreffen findet am 11.10.2014 in Bremerhaven statt. Es wird Veranstaltungen unter dem Motto "60 Jahre Patenschaft zwischen Elbing und Bremerhaven" geben. Bitte weitere Hinweise beachten.
Zuletzt ein Hinweis auf unser 42. Schlabbertreffen in 2014 in Kaldenkirchen. Einen Termin können die bisher Verantwortlichen Maria Engels und Helma Schmitz noch nicht nennen, da die bisherige Organisatoren wegen gesundheitlicher Probleme zur Zeit nicht zur Verfügung stehen. Bitte auf weitere Ankündigungen achten (Ermlandbriefe)

Leo Lindner - Rotbergkamp 7 - 21079 Hamburg, Tel. 040-7637029

Liebe Tolkemiter, liebe Freunde Tolkemits!
War früher doch alles besser?
Immer öfter gibt es Diskussionen über den Umstand, dass früher alles besser gewesen sei. Vorgetragen wird diese allgemeine Ansicht immer besonders wehement von den "Allten", also solchen Mitmenschen, die mit einer großen allgemeinen Erfahrung aus vielen Lebenslagen versehen sind.

Wenn wir ganz ohne Vorurteile die Sache betrachtens, waren unsere ersten Lebensjahre nicht gerade als überglückllch anzusehen. Durch die allgemeine Weltlage sind viele Familien damals, in der Zeit nach dem ersten Weltkrieg, sehr steinige Wege geangen. Als nach kurzem Erblühen der Demokratie die Weltwirtschaft zusammenbrach, war es für die Scharlatane des sogenannten "Dritten Reiches" ein leichtes Spiel. Allein mit dem Versprechen "Arbeit und Brot für die hungernden Menschen, folgten viele den wahnsinnigen Ideen, die uns in den Krieg führten. Wir erinnern uns noch an die vielen Opfer des "Totalen Krieges" und an unsere persönlichen Schicksale, die mit dem Verlust der Heimat endeten. Das Leben in der Fremde, in einer Zeit fast ohne Halt innerhalb von Familie und Freunden, glich einer Totalkur mit Kampf ums Überleben. Alles das haben wir ohne besondere Hilfe geschafft. Man war letztich so manches Mal schon neidisch auf die fleißigen Flüchtlinge, wenn wir ein Stück von der allgemein Normalität erreicht hatten.
In groben Zügen ist diese Beschreibung ein Stück unserer Vergangnheit ohne die noch besonderten Einzelschicksale. Oft erst nach vielen Jahren waren wir integriert und angepaßt an die vorgefundenen Verhältnisse. Was uns aber stets verfolgte, war der Verlust unserer Heimat in Tolkemit am Frischen Haff, einem kleinen Städtchen, in dem 700 Jahre Deutsche lebten. Besonders eindringlich zu diesem Thema sind die folgenden Worte unseres Dichters Martin Walser - gekürzt:
- Ohne Heimat ist der Mensch ein elelendes Ding, eigentlich ein Blatt im Wind. Er kann sich nicht wehren, ihm kann alles passieren. Er ist Freiwild"
Nachfolgend muß man feststellen, dass früher doch nicht alles besser war, sondern nur ein allgemeiner Ausdruck zu dem heutigen Geschehen ist. Wir verstehen oft nicht die rasante Entwicklung auf vielen Gebieten, die von jungen Menschen mit natürlichr Hingabe angenommen wird.
Ein Aufruf an alle älter gewordenen Leser dieser Zeilen:
Es ist heute vieles nicht schlechter, sondern nur total anders. Wir müssen heute die besten Möglichkeiten für den letzten Teil unseres Lebensabschnitts selbst in die Hand nehmen, d.h., an die schönen Zeiten erinnern, Kontakte zu pflegen (telefonieren) und besonders Einsamkeit möglichst vermeiden. Ändern können wir sowieso nichts. Singen wir in Ableitung aus einem alten Arbeiterlied: Mit uns geht die alte Zeit.

Das vergangene Jahr hat uns einige Begegnungen gebracht, über die ich hier berichten will.
Über unser früher wichtigstes Treffen, das "Schlabbertreffen", stand im August 2013 unter keinem guten Stern. Wie die Rheinische Post berichtet, waren nur 40 Tolkemiter zu diesem Traditionstreffen in Kaldenkirchen erschienen. Schon die Messe in Kaldenkirchen um 10 Uhr war nicht wie früher ein Vorgang ausschließlich für die Tolkemiter. Der Parrer hatte sich entschlossen, die Tolkemiter in den allgemeinen Gottesdienst des Tages einzuordnen. Woran liegt es, dass die Resonanz für das Treffen so kläglich ausfiel? Sicher lag es daran, dass es immer mehr Tolkemiter gibt, die garnicht mehr in der Lage sind, sich über Stunden den Belastungen hinzugeben. Wir werden sicher in den kommenden Jahren mit weiteren Ausfällen durch Krankheit und Todesfälle rechnen müssen. Hinzu kommt, dass auch die Verantwortlchen für das Treffen, nämlich Maria Engels und Helma Schmitz in der fraglichen Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu tun hatten.
Die Ermländer-Treffen Kevelar im Oktober hat für die Tolkemiter aus den vorher genannten Gründen, aber auch durch weitere organisatorische Maßnahmen, wie Wegfall der Treff-Lokale und Termine zu einem deutlichen Rückgang geführt. Für beide Treffen war es früher eine Verpflichtung zur Teilnahme. Da in der heutigen Zeit die entsprechenden Vorreiter fehlen und die jungen Nachfolger an den alten Formen und Riten kein Interesse finden, werden alle Veranstaltungen dieser Art keine Zukunft mehr haben.
Um diese Thema abzuschießen, soll hier aber auch von guten Vorkommnissen berichtet werden. Schon im letzten Jahr habe ich über das Thema Ankunft am Niederrhein von 600 Tolkemitern im September 1946 berichtet. Dieses Ereignis und die Folgen daraus, fand schließlich im gesamten Raum "Nettetal" bei den dort erscheinenden Zeitungen eine große Resonanz. Die Berichte in den Presseorganen stammten aus perlönlichen Erlebnissen von Teilnehmern an dem damaligen Geschehen, die in einer Heimat-Stammtischrunde ihre Erlebnisse preisgaben. Die Presse tutuliert wie folgt: Wir bleiben Tolkemiter für immer - Der Lange Weg in den Westen - Ausführlich wird über die ersten Jahre der Tolkemiter am Niederrhein berichtet, die auch viele menschlichen Begegnungen mit den alten Einwohnern zum Inalt hat. In mehreren Bildern werden Wappen, Gesamtansicht und Straßen von Tolkemit gezeigt. In diesem Jahr fand das sogenannte "Heimat-Stammtischtreffen am 5. Oktober unter Beteiligung von 35 Personen in Lobberich statt. Da kann man nur noch sagen: "Macht weiter so"

Herzliche Grüße senden wir an alle Tolkemiter und Freunde in alter Verbundenheit. Auch in 2013 haben wir uns bemüht, die Erinnerung an unsere Heimat wachzuhalten. Wir danken bsonders für die gute Zusammenarbeit, für erhaltene Post, Grüße und Nachrichten sowie Spenden. Wir verbleiben mit Wünschen für eine besinnlichen Adventzeit, ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und eine gute Gesundheit in 2014.

gez. Gretel und Leo Lindner

'Bankkonto: Postbank Hamburg Nr. 335529204 BLZ 200120

TolkemitTolkmicke im Aufbruch???
Besucher von Tolkemit fanden im Juni schon eine enorme Bautätigkeit vor. Es war schwierig, auf der Straße von Elbing aus ohne Behinderungen Tolkemit zu erreichen, überall wurden die Chausseen auf den neuesten Stand gebracht. In Tolkemit angekommen, war parken kaum noch möglich, da auch hier ebenfalls eine wahre Bautätigkeit herrschte. Die wichtigsten Straßen der Stadt erlebten eine Generalüberholung und auch die geplanten Neubauten, wie das Rathaus am Markt, kamen zügig voran. Generell konnten bis zum Jahresende die Straßenarbeiten abgeschlossen und auch der Rohbau des neuen Rathauses mit einem Dach versehen werden, um über Winter die Innenarbeiten auszuführen. Die gesamten Arbeiten, sowohl Straßen als auch Gebbäude sind solide in der Ausführung. Für die Straßen wurde auf Asphaltbelag verzichtet und dafür Granitsteine verarbeitet. So ist mehr Haltbarkeit und bessere Reparaturmögllichkeit für die Zukunft gegeben.
Aber die hier genannten Baumaßnahmen sind es nicht allein. Auch im Hafen wurde in Fortsetzung der schon vor Jahren begonnenen Ausbauten zum Segel-Sporthafen weiter kräftig gewerkelt. Auf jeden Fall steht fest, dass der Hafen insgesamt ausgebaggert wurde. Ob auch Veränderungen an der rechten Mole erfolgten? Das neue Haus am Hafen (früher Aufschlepplatz) ist der Standort für die Seenotrettungsgesellschaft. Auffallend ist auch die deutliche Entwicklung der Stadt in den Außenbereichen. Hier sind in den letzten Jahren schöne Wohnhäuser entstanden.
Nun fragt man sich, woher denn das Geld für die umfangreichen Arbeiten in der Stadt kommt. Da wird es zumindest am neuen Rathaus deutlilch, dass die erforderlichen Mittel eine sehr bekannte Herkunft haben. Oft findet man in der letzten Zeit da Zeichen der EU, dh., die blaue Fahne mit dem Sternkreis. Eigentlich ist es auch egal, wer bezahlt, wichtig ist, dass nach sehr vielen Jahren des Stillstandes ein deutlicher Schwung durch Tolkemit gegangen ist. Wichtig ist es für die Menschen, die hier fast aum Ende Polens leben, merken, dass auch sie nicht von der Entwicklung abgeschnitten sind. Wenn die Verwaltung noch eine Möglichkeit für Beschäftigung am Ort finden würde, gäbe es sicher noch mehr Zufriedenheit bei den Bewohnern.

Wir gedenken unserer Toten, die uns im vergangenem Jahr verlassen haben.
Jetzt habe ich nichts mehr zu verlangen; Aber gebt mir ein plätzchen am Himmelsrand, wo ich kann sehen mein Heimatland: Tolkemit am Frischen Haff.

Im Jahr 2013 haben und folgende Tolkemiter für immer verlassen.
wir werden ihr Andenken in Sie in Ehren halten:
Bendrin, Bernhard, Accisenstr. 12, 86 Jahre, Bendrin, Werner, Hinterhaken 65, 66 Jahre, Cramer, Hedwig, geb. Hollender, Mühlenstr. 4, 87 Jahre, Ellerwald, Helene, geb. Koskowski, Machandelsteig 2, 98 Jahre, Fischer, Anneliese, geb. Trautmann, Herrenstraße, 89 Jahre, Funk, Hermann, Vorderhaken 25, 87 Jahre, Gehrmann, Paul, Neukirch-Höher-Str. 40, 93 Jahre, Hafke, Leo, Fischerstr. 12, 84 Jahre, Hohendorf, Marianne, Turmstraße 23, 83 Jahre, Kleinmann, Helene, geb. Bendrin, Hinterhaken 65, 81 Jahre, Menke, Grete, geb. Koskowski, 86 Jahre, Reinke, Paul, Herrenstr. 90 Jahre, Reis, Elli, geb. Heidebrunn, Vorderhaken 50, 85 Jahre, Schröter, Elisabeth, geb. Frischgemuth, Hinterhaken 22, 101 Jahre, Trautmann, Bernhard, Accisenstr. 12, 86 Jahre, Weisbrich, Hildegard, geb. Hoffmann, Reiferbahn 3, 77 Jahre, Vollert, Hedwig, geb. Koskowski, Frauenburgerstr. 93 Jahre, Vollert Olga, geb. Fischer, Reiferbahn 1, 83 Jahre, Wilke, Gerhard, Am Amtsberg 14, 76 Jahre, Wittmann, Klara, geb. Kolberg, Frauenburger Str. 95 Jahre, Wolters, Helene, geb. Funk, Frauenburger Str. 91 Jahre

Gedanken zum Advent 1945

Stilles feierliches Leuchten
strahlt ein Stern am Firmament
Selbst die Weisen auch sich beugen
vor des Wortes Tor- Advent -,

Unserer Herzen tiefe Weihe
drängt uns zum gewohnten Liled.
Stimme an, du Chor, aufs`Neue,
was in deiner Seele glüht.

Wenn dein Aug`im hellen Raume
zu des Glanzes Lichte strebt,
sehnt es sich nach jenem Baume,
der in Kinderträumen lebt,

Jauchst dein Herz heut nicht vor Glücke
ist es still darin und stumm,
geh den Weg im Traum zurücke,
wend dein Leid in Frohsinn um.

Engel schweben zu dir leise,
bringen dir das Weihnachtslicht,
Alte, lieb vertraute Weise
dir vom Glück und Frieden spricht.

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Jahreslosungen 2014
Seht ihr den Mond dort stehn, erist nur halb zu
sehen und ist doch rund und schön. So gibt es viele
Sachen, die wir getrost belachen, weil unsre Augen
sie nicht sehen"

Welche inneren Bilder werden in uns wach, wenn
wir das Bild von der Geburt Jesu vor unserem
inneren Auge vorbeiziehen lassen?
Vertraute Famililenbilder aus der Kindheit?
Flucht und Vertreibung aus der Heimat?
Kirchgang? Gemütliches Besammensein?
Frieden für alle Menschen auf Erden?
Wünschen wir für uns alle, das wir sehende
Augen haben für dieuns vertrauten Bilder aus der
Vergangsenheit und Gegenwart: